Physiotherapie Sigrid Eger

Herzlich Willkommen in meiner physiotherapeutischen Fachpraxis für Pädiatrie und Neurologie.

Nach fast 20 Jahren als Physiotherapeutin an einer Einrichtung für körperliche und motorische Entwicklung möchte ich meine eigenen Ideen und Vorstellungen umsetzen.

Mit der eigenen Praxis möchten wir (mein Mann, Ergotherapeut und ich) sowohl kleine als auch große Patienten auf ihrem Weg begleiten.

Die Schwerpunkte meiner Praxis liegen in der Behandlung von „kleinen“ Patienten, aber auch Erwachsene Patienten sind, je nach freien Terminkapazitäten, natürlich willkommen.

Praxis für Ergotherapie:
https://www.ergotherapie-eger.de/

Kindephysio-Spiel

Kinderphysiotherapie unterstützt den Entwicklungs- und Heilungsprozess,
hierbei spielt vor allem der ganzheitliche und individuelle Aspekt eine wichtige Rolle

„Jedes Kind ist einzigartig und wird da abgeholt, wo es gerade steht“

Die Behandlung von Kindern setzt natürlich eine intensive Elternmitarbeit voraus. Nur wenn zu Hause auch das weitergeführt wird, was in der Therapie erarbeitet wird, kann sich ein Erfolg einstellen.

Die Therapie richtet sich nach dem jeweiligen Beschwerden und Einschränkungen.

Physiotherapie/ Ergotherapie

Wir legen großen Wert auf interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Sollten Patienten zusätzlich bzw. statt Physiotherapie Ergotherapie benötigen, ist dies ohne große „Umwege“ möglich.
Unsere Praxis ist Kooperationspartner der Interdisziplinären Frühförderung Straubing und dem Familienfachdienst Pfeffenhausen

Baby-Physio

Kinder:

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Frühchen
  • Fußfehlstellungen (Klump-, Sichel,- Platt-, Knickfuß) nach Zukunft-Huber
  • Infantile Cerebralparesen (ICP)
  • Neuromuskuläre Erkrankungen ( z. B.Dystrophien/Arthrophien usw.)
  • Spina bifida
  • Skoliosen u. a. nach Schroth
  • Asymmetrien z. B. Schiefhals
  • Syndrom-Erkrankungen
  • Mukoviszidose und sonstige Lungenerkrankungen
  • Kiefergelenksbeschwerden/ CMD
  • Z. n. Unfall/ Operationen/ Frakturen
    uvm.

Erwachsene-Physio

Erwachsene:

Vor allem Erkrankungen aus dem neurologischen Spektrum wie
z. B. Z. n. Schlaganfall (Apoplex) nach Bobath und Vojta

  • Lähmungen
  • Bandscheibenvorfall
  • Multiple Sklerose
  • Muskelerkrankungen
  • COPD und sonstige Lungenerkrankungen
  • Kiefergelenksbeschwerden / CMD
  • uvm.

Das Vojta-Prinzip

Die Vojta Therapie wurde vom Neurologen und Kinderarzt Prof. Dr. Vaclav Vojta entdeckt und seitdem systematisch weiterentwickelt und basiert auf dem Prinzip der Reflexlokomotion. Der Patient nimmt dabei eine vorgegebene Körperposition (in Rücken-, Bauch-, Seitlage) ein. Dem Therapeuten stehen zehn Zonen am Körper, Armen und Beinen zur Verfügung. Durch Kombination verschiedener Zonen und Wechsel von Druck und Zug wird die Muskulatur und somit auch das zentrale Nervensystem in all seinen Schaltebenen aktiviert und angesprochen. Nicht nur die Skelettmuskulatur sondern auch die Mimische-, und Augenmuskulatur, der Schluckvorgang, die Blasen-, Mastdarm-Funktion und die Atmung können beeinflußt werden. Die Reaktionen des Patienten sind jederzeit reproduzierbar und beinhalten motorische Bestandteile der menschlichen Bewegung wie Greifen, Umdrehen, Krabbeln und Gehen. Ziel ist es, durch die Aktivierung des ZNS die neu angelegten oder verbesserten Bewegungsmuster im Gehirn abzuspeichern und in die Spontanmotorik umzusetzen.

Erfolgt die Aktivierung optimaler Weise 3-4mal über den Tag verteilt, kann der Patient eine verbesserte Haltung und Bewegung erfahren und diese auf Dauer unbewusst übernehmen und automatisieren. Um dies zu gewährleisten, werden die Eltern oder andere Bezugspersonen in einer engen Elternarbeit entsprechend angeleitet. Der zertifizierte Physiotherapeut wählt anhand des Befundes des Patienten die entsprechenden Ausgangsstellungen und zur Anwendung kommenden Zonen aus. Das so entstandene „Therapieprogramm“ wird regelmäßig kontrolliert und der motorischen Entwicklung des Patienten angepasst.

Im jungen Säuglingsalter wird die Reflexlokomotion im Rahmen der Frühbehandlung angewendet und zeigt in diesem Alter die besten Ergebnisse. Hier ist die Formbarkeit des ZNS noch sehr groß.

Die Therapie ist nicht schmerzhaft.

Der therapeutisch gewünschte Aktivierungszustand äußert sich bei Säuglingen während der Behandlung oft durch Schreien. Dies führt bei Eltern verständlicherweise zu Irritationen und lässt vermuten, dass ihr Kind Schmerzen hat. Schreien ist in diesem Lebensalter jedoch ein wichtiges und adäquates Ausdrucksmittel der kleinen Patienten, die so auf die ungewohnte Aktivierung reagieren. In der Regel ist nach einer kurzen Eingewöhnungszeit das Schreien nicht mehr so intensiv und in den Übungspausen sowie nach der Therapie beruhigen sich die Kinder direkt.

Vojta Therapie im Erwachsenenalter

Bei Erwachsenen mit erworbenen Schädigungen, welche die peripheren und zentralnervöse Steuerung der Bewegung beeinträchtigen ist die Vojta-Therapie sowohl in der Akutphase der Erkrankungen, d. H. also sehr früh, als auch in der Rehabilitation anzuwenden.

Vielseitig einsetzbar:
Die Vojta-Therapie kann als Basistherapie im Bereich Physiotherapie bei jeder Bewegungsstörung
und zahlreichen Erkrankungen eingesetzt werden, z. B.:
– Bei zentralen Koordinationsstörungen im Säuglingsalter
– Bei Bewegungsstörungen als Folge von Hirnschädigungen (ICP)
– Bei peripheren Lähmungen der Arme und Beine (Plexusparesen, Spina bifida usw.)
– Bei verschiedenen Muskelerkrankungen
– Bei Erkrankungen und Funktionseinschränkungen der Wirbelsäule (z. B. Skoliose)
– Bei orthopädisch relevanten Schädigungen der Schulter und Arme, Hüfte und Beine insbesondere im Wachstum
– Zur Mitbehandlung von Fehlentwicklungen der Hüfte (Hüftdyslplasie/Hüftluxation)
– Bei Problemen der Atmungs-, Schluck-, und Kaufunktionen

GMFM in Theorie und Praxis:

Die GMFM ist ein weltweit standardisiertes Instrument, mit dem Veränderungen der körpermotorischen Fähigkeiten bei Kindern mit Cerebralparese gemessen werden können. Anhand der Testergebnisse kann der therapeutische Erfolg objektiv erfasst und gegebenenfalls die therapeutische Strategie optimiert werden. Das Verfahren misst vor allem die Quantität, weniger die Qualität motorischer Fähigkeiten von Kindern mit Bewegungsstörungen. Ebenfalls Gegenstand ist das Gross Motor Function Classification System (GMFCS), eine altersabhängige Klassifikation. Anhand dieser Klassifikation lässt sich die Prognose der körpermotorischen Fähigkeiten bei Kindern mit Cerebralparese abschätzen.

Dieses Testverfahren kann ich in meiner Praxis durchführen. Die Kosten werden jedoch i. d. R. nicht von den gesetzlichen KK übernommen.

Lasertherapie/Laserakupunktur.
Low Level Lasertherapie…

ist eine modere Therapieform, welche seit der Entdeckung der Laserstrahlen in den 1960er Jahren einen unaufhaltsamen Erfolgsweg auf dem Gebiet der „sanften Therapiemethoden“ für Mensch und Tier beschreitet. Lasertherapie ist moderne High-Tech-Photomedizin, die ausschließlich Lichtenergien einsetzt, die dem Körper nicht schaden. Therapeutisches Laserlicht enthält nur die spektralen Anteile es Sonnenlichts, die Heilungsprozesse fördern und potenziert diese Anteile. Im Gegensatz zu chirurgischen Lasern (Hochenergie-Laser) ist sein Licht wesentlich moderater. Dabei ist es kohärent, d. h. die Lichtquanten schwingen in einer Phase. Zellen fast aller Lebewesen können diese Licht „erkennen“ und absorbieren. Mit Hilfe von niederenergetischen Photonen betreiben unsere Körper Photosynthese: Sie verwenden Licht zur Aktivierung natürlicher biologischer Prozesse. So können niederenergetische Photonen große Effekte auf den Körper haben. Sie triggern Zellfunktionen – den Rest übernimmt der Körper.

Akupunktur mit gebündeltem Licht Die Lasertherapie hat viele Vorteile gegenüber einer traditionellen Akupunktur mit Metallnadeln. Sie ist schmerzfrei, kann keine Komplikationen verursachen, erreicht auch unzugängliche Akupunkturpunkte in entzündetem oder geschwollenem Gewebe und regeneriert die Reaktionsfähigkeit der Akupunktur bei geschädigten Gefäß-Nervenbündeln (häufig bei älteren Tieren). Eine Therapie schmerzhafter Punkte (z. B. am Auge) wird durchführbar. Die Bestimmung therapierelevanter Punkte ist häufig präziser. Darüberhinaus nutzt die Laserakupunktur die zusätzlichen therapeutischen Effekte der Photo- und Frequenztherapie. So wirkt Lasertherapie

Natürliche Heilung von Wunden

Der Körper heilt Wunden in drei Schritten:
– Entzündung
– Bildung von Wund- und Deckgewebe
– Strukturaufbau

Danach reift die Narbe ab. Ist der Zellstoffwechsel gehemmt, stagniert die Wundheilung chronisch. Lasertherapie aktiviert und stärkt die Wundheilung.

Schmerzentspannung
Lasertherapie fördert den Aufbau der Nervensubstanz und erhöht die Schmerz-Reizschwelle. Sie kann sowohl nozizeptive als auch neuropathische Schmerzen beeinflussen.

Autonomer Abbau von Entzündungen
Starke Zellen bändigen Entzündungen und können den kontinuierlichen Abtransport nekrotischer Gewebeteile, pathogener Keime und Entzündungsmediatoren bewältigen. Lasertherapie ist dabei eine starke Unterstützung.

Vitale Durchblutung

Bei Verletzungen, Entzündungen, Verschleißprozessen und vegetativen Störungen ist häufig die Organ- und Gewebedurchblutung und damit die Regeneration gestört. Lasertherapie fördert die gesamt Durchblutung und Lymphzirkulation, eine vitale Revaskularisierung und den zügigen Abbau von Ödemen.

Indikationen für die Lasertherapie:

– Störungen am Bewegungsapparat muskuläre Verspannungen, Sehenverletzungen, Myalgie, Muskelfaserriß, Myositis, Myogelosen, Arthrosen, Spondylosen, Infrakturen, Frakturen, Schmerzsymptomatiken uvm.
– Hautstörungen alle Arten von Wunden, Ekzeme, Verletzungen usw. Wundheilungsstörungen, Wundinfektionen, Dekubitus, Ulkus, Verbrennungen usw.
– Weichteilstörungen Hämatome, Lymphödeme, Kontusionen, Distorsionen, posttraumatische Ödeme….
– Entzündliche Prozesse Abszeß, Phlegmone, Fistel, Stomatiis, Gingivitis, Otitis, Tendinitis, Bursitis, Arthritis usw.
– Neurologische Störungen Bandscheibenvorfälle (akut/chronisch), Ataxie, Lähmungen, Kompressionssyndrom uvm.

Die Therapie mit dem Low Level Laser ist für den Mensch angenehm, schmerzfrei und nebenwirkungsfrei. Behandelt wird ein sehr breites Spektrum an Beschwerden wie z. B. Wunden, Schmerzen, akute und chronische orthopädische Leiden, Probleme innerer Organe und des Verdauungstraktes, Hautirritaionen, psychische Auffälligkeiten und ein schwaches Immunsystem. (Quelle COLLL.org)